Ihr wollt wissen, wie ihr euer Baby auf ein Fotoshooting vorbereiten könnt? Naja, ein paar Sachen könnt ihr natürlich machen, aber eins ist mir wichtig: Macht euch nicht verrückt. So richtig lassen sich neugeborene Babys einfach nicht vorbereiten. Sie schlafen, wenn sie müde sind. Schreien, wenn ihnen was nicht passt. Sie spucken, furzen, gähnen; oft mehreres davon gleichzeitig. Das ist nun mal so. Und das kann alles fotogen sein.
Meine Babyshootings sollen kein perfekt durchorganisierter Pflichttermin sein. Wir machen daraus ein 1-2 schöne Stunden, die ihr ganz bewusst euch und eurem Baby widmet – und aus denen ich ganz nebenbei die schönsten, echtesten und witzigsten Momente festhalte.
Aber ein paar Basics gibt es, um den Tag entspannter zu gestalten. Vor allem für euch Eltern. Das ist extrem wichtig: Wenn ihr angespannt seid, überträgt sich das nämlich auf euer Baby.
Der beste Zeitpunkt für ein Babyshooting? – Eigentlich immer!
Oft hört man, dass die ersten zwei Wochen ideal sind. Da schlafen die Winzlinge viel, sind oft ziemlich relaxed und strahlen diese komplette Unschuldigkeit aus, die das Herz schmelzen lässt. Viele Eltern wollen diese First Moments, die winzigen Händchen und das verknitterte Gesicht einfangen lassen. Das verstehe ich gut. ABER: Wenn ihr in dieser Zeit noch voll damit zu tun habt, euch an das neue Leben anzupassen, und seit Tagen kaum ein Auge zudrücken konntet, braucht ihr nicht noch einen extra Termin im Kalender.
Andere Phasen sind genauso schön für das Babyshooting, jede auf ihre Weise. Mit vier Wochen zum Beispiel ist euer Baby wacher und sieht mehr. Es schaut euch vielleicht schon direkt und aufmerksam an. Mit acht Wochen kommt das erste Lächeln, das euch komplett umhaut und für das ihr vermutlich drei Stunden lang komische Grimassen geschnitten habt. Im vierten Entwicklungsmonat kommt mehr Action rein: Euer Baby greift gezielt, gluckst, und verfolgt aufmerksam, was passiert.
Ich kann also jederzeit tolle Fotos machen. Wir wollen euer Baby ja sowieso nicht anhand von Fotoratgebern oder Instagram-Trends fotografieren. Sondern wir machen Fotos, weil ihr jetzt, in diesem Moment, euer Leben mit dem wundersamen Neuankömmling festhalten wollt. Es gibt kein Verfallsdatum für tolle Babyfotos, versprochen!
Wenn ihr mögt, begleite ich euch übrigens gerne über längere Zeit: So wie Lisa & Fabi, mit meinem “Vom Babybauch bis zur Newborn-Session”-Bundle.
Die beste Vorbereitung für ein Newborn Shooting
Ich komme gerne zu euch nach Hause. Dort fühlt euer Baby sich sicher, kennt die Gerüche und Geräusche. Ihr spart euch Stress. Kein Einpacken aller Babysachen, durch die Gegend kurven, Parkplatzsuche. Ihr selbst müsst dann überhaupt nicht viel für das Shooting vorbereiten, aber ein paar Tipps helfen schon:
Plant das Shooting so, dass ihr euer Baby vorher gefüttert und frisch gewickelt habt. Füttern, wickeln, aufstoßen lassen, kuscheln. So starten wir ganz entspannt.
Plant Puffer ein. Babys halten sich nicht an Zeitpläne. Bekommt euer Kleines beim Shooting Hunger, füttern wir halt. Wird es müde, lassen wir es einschlafen. Ich kann in jeder Lage schöne Motive finden. Wir passen uns an, nicht umgekehrt.
Wenn wir Fotos ohne viel Kleidung machen, dreht die Heizung dafür bitte richtig hoch. Neugeborene mögen es einfach am liebsten richtig warm, und kein Baby sollte für schöne Fotos frieren müssen.
Haltet ein paar Dinge bereit:
- Spucktücher (viele!)
- Frische Windeln
- Schnuller, falls ihr einen nutzt
- Eine Decke, auf der das Baby gerne liegt
- Ein oder zwei Lieblingskuscheltiere
- Für euch: Wasser & Snacks
Done. Mehr braucht’s nicht. Keine verrückten Outfits, nicht viel Dekogedöns. Mit dem, was ihr schon zu Hause habt, in eurer natürlichen Umgebung bekommen wir die schönsten Fotos. Wir brauchen circa anderthalb bis drei Stunden Zeit für das Shooting, damit wir Ruhe für Pausen und ungeplante Zwischenfälle haben und nicht hetzen müssen. Plant den Rest des Tages bitte entspannt und möglichst terminfrei. So könnt ihr ohne Stress diese gemeinsame Zeit mit eurem Baby genießen.
Ihr und euer Baby – alles andere ist Nebensache
Bitte legt allen Perfektionismus für unseren Termin ab. Euer Baby ist kein Dekoelement und eure Fotos sollen keine Social-Media-Trends imitieren. Ich will euch so sehen und einfangen, wie ihr seid. Mit allen Ecken und Kanten, mit allen Gefühlen dieser zauberhaft-schwierigen Lebensphase.
Seid dankbar für diese Stunden, die ihr für euch habt. In denen alle anderen To-Dos einfach mal nebensächlich werden. Wenn ihr denkt, ihr müsst eine große Performance abliefern, merkt euer Baby das und wird angespannt. Euer Baby muss nicht die ganze Zeit sauber und happy aussehen. Es darf sein, wie es ist; genau wie ihr auch. Deshalb: Zieht an, worin ihr euch wohlfühlt. Wer Bock hat, kann sich schminken. Räumt auf, wenn ihr euch dann lockerer fühlt, oder lasst alles, wie es ist. Ich brauche keine Hochglanzkulisse. Not my style anyway.
Ich liebe das Leben echt und ungeschönt, mit Augenringen und Milchflecken auf dem Shirt. Ein Baby bringt viel Leben, Freude und Chaos in eure Welt. Das darf ruhig alles zu sehen sein. Das Leben, wie es eben ist, in Fotos einzufangen, macht mir am meisten Spaß. Wie ihr euer Baby haltet. Wie die große Schwester mit dem Strampelanzug kämpft. Wie der Hund versucht, mit ins Babybett zu klettern. Das sind Bilder, die euch in Jahren noch daran erinnern werden, wie diese Zeit wirklich war.
Und was, wenn das Baby nicht mitmacht?
Wir können immer eine Pause machen, oder einfach das fotografieren, was ist. Ein weinendes Baby, ein gähnendes Baby, ein Baby, das gerade in die Windeln macht und nach Weltuntergangsstimmung aussieht. Das ist im Moment euer Leben. In zehn Jahren werdet ihr über diese Bilder lachen und euch mehr daran erfreuen als an jedem perfekt inszenierten Baby-im-Blumentopf-Bild. Solche Fotos erinnern euch daran, wie hart und gleichzeitig magisch diese erste Zeit war.
Ihr habt Bock auf Babyfotos ohne Stress und ohne Show? Dann bin ich eure Fotografin im Raum Koblenz. Schreibt mir doch einfach mal.
Häufige Fragen
Wann ist der beste Zeitpunkt für ein Babyshooting?
Wann immer ihr Lust drauf (und Ruhe dafür) habt. Die ersten zwei Wochen sind ein Klassiker, klar. Aber auch danach entstehen wunderbare Bilder. “Zu spät” gibt es nicht – nur verschiedene Phasen.
Wie lange dauert ein Newborn Shooting?
Rechnet mit anderthalb bis drei Stunden. Nicht, weil wir ununterbrochen fotografieren, sondern weil Trinken, Wickeln, Lachen und Kuscheln dazugehören.
Was soll unser Baby beim Fotoshooting tragen?
Bitte wählt einfach etwas, worin euer Baby sich wohlfühlt. Ein gemütlicher Body, Strampler, Windel oder einfach nichts – alles geht. Uns geht’s um die echten Gefühle, nicht um Babyfashion.
Muss unser Baby die ganze Zeit schlafen?
Ach wo! Schlafende Baby, wache Babys – sie sind alle niedlich. Viele Lieblingsbilder entstehen mitten in einer Aktion. Beim Greifen, Blinzeln, Umherschauen oder Gähnen.
Was, wenn unser Baby beim Shooting viel weint?
Dann weint es halt. Wir können Pausen machen, füttern, beruhigen, oder genau diesen Moment festhalten. Euer Baby muss hier nicht “abliefern” oder Erwartungen erfüllen.

