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für eure Liebe - festgehalten in Bildern

Hochzeitsshooting in den Straßen Koblenz (s/w)

Inhaltsverzeichnis

Winterhochzeit – ehrlich, ruhig & verdammt schön

Ich sag’s direkt: Ich bin kein Wintermensch. Und ich sag noch was Ehrliches hinterher – Winterhochzeiten sind auch für uns Fotografinnen nicht automatisch geil. Entweder man ist zu warm oder zu kalt angezogen. Jacke aus, Kameragurt verhakt sich. Jacke an, Standesamt, enge Reihen, wenig Platz. Praktisch ist anders.

Gebt mir Sommer, Sonne, ein kaltes Bier und ich bin glücklich. Aber – und jetzt kommt das Entscheidende: Darum geht’s hier nicht. Hier geht es nicht um mich. Hier geht es um euch. Und darum, warum eine Winterhochzeit trotz (oder genau wegen) all dem etwas ganz Besonderes sein kann.

Denn ab dem Moment, in dem ihr euch füreinander entscheidet, wird alles andere nebensächlich. Die Kälte. Die Jacke. Das Drumherum. Was bleibt, ist Nähe. Ruhe. Gefühl. Und genau das liebe ich an Winterhochzeiten, denn diese intensiven Momente eures besonderen Tages möchte ich für euch festhalten. Planen wir also euer Fest in der kalten Jahreszeit und machen es uns richtig schön!

Warum eine Winterhochzeit etwas ganz Eigenes ist

Eine Winterhochzeit fühlt sich anders an als eine Sommerhochzeit. Ruhiger. Intimer. Weniger außen, mehr innen. Die Gäste kommen rein, legen Jacken ab, rücken zusammen. Kerzen an. Gespräche werden leiser. Niemand rennt hektisch von Programmpunkt zu Programmpunkt. Und für euch als Paar bedeutet das: Ihr seid mehr bei euch. Weniger Show. Mehr Gefühl. Fotografisch ist das Gold wert.

Die meisten Paare stürzen sich auf den Sommer. Das bedeutet Stress bei der Terminsuche und häufig schwitzende Gäste in Anzügen bei über 30 Grad im Schatten. Immer mehr Paare lernen das Heiraten im Winter schätzen. Zu dieser Zeit umgeht ihr den großen Ansturm. Eure Wunsch-Dienstleister haben eher Zeit für euch und ihr könnt den Tag entspannter angehen.

Dazu kommt eine Atmosphäre, die es im Sommer so nicht gibt. Bei einer Hochzeit im November arbeitet das Licht oft weicher als im Hochsommer. Die Sonne steht tief, selbst mittags. Keine harten Schatten, kein Zusammenkneifen der Augen. Wenn sie scheint, ist sie warm und ruhig. Wenn sie nicht scheint, arbeiten wir mit Kontrasten, Fenstern, Kerzen, Innenräumen. Grautöne, Blau und warme Akzente wirken zu dieser Jahreszeit besonders harmonisch. 

Eine Hochzeit im Dezember oder Januar lebt von Kontrasten: Draußen die klare, kalte Luft, drinnen die absolute Behaglichkeit. Ihr kreiert eine Intimität, die im Hochsommer so nicht möglich ist. Und seien wir mal ehrlich: Eine heiße Suppe oder ein deftiges Wildgericht schmeckt einfach besser, wenn es draußen frostig ist oder schneit.

Märchenhafte Locations für die zauberhaftesten Hochzeitsfotos

Die Wahl der Location beeinflusst die Bilder massiv. Für eine Hochzeit im Winter braucht ihr einen Ort, der beides kann: draußen eine tolle Kulisse bieten und drinnen genügend Platz und Licht haben, falls das Wetter komplett verrücktspielt. Wenn draußen Schnee liegt: Jackpot. Wenn nicht: völlig egal. Ich plane jedes Shooting so, dass wir nicht vom Wetter abhängig sind. Das ist kein Glücksspiel – das ist Vorbereitung.

Orte mit viel Holz, alten Mauern oder großen Fenstern wirken immer schön. Eine Scheune mit Kamin oder ein altes Gewölbe sind im Winter viel festlicher als ein moderner, steriler Saal. Wenn ihr Glück habt, verwandelt sich die Umgebung in eine Schneehochzeit. Die Location im Winter kann wie ein warmer Mantel sein: Sie schützt euch und gibt euch gleichzeitig das Gefühl, zu Hause zu sein.


Schaut euch gerne mal in meinem Reportagen um, wie unterschiedlich Locations wirken können, wenn das Licht stimmt.

Herrliche Menüs für eine Hochzeit im Winter

Vergesst leichten Salat und Carpaccio. Eine Winterhochzeit schreit nach „Soul Food. Denkt an Suppen, Braten, Gnocchi, Ofengemüse, kräftige Soßen und winterliche Gewürze wie Zimt und Nelken. Eine Winterhochzeit darf satt machen. Und glücklich.

Für den Empfang draußen (ja, das geht!) tauscht ihr den Sekt einfach gegen Glühwein oder einen heißen Apfelpunsch. Das lockert die Stimmung sofort und wärmt die Finger. Auch eine „Hot Chocolate Bar“ kommt bei den Gästen immer gut an. Eure Gäste werden es euch danken. Und ja: Das sieht auf Fotos auch einfach gut aus.

Meine Geheimtipps für eine entspannte Winterhochzeit

Kein Hochzeitsratgeber-Gelaber. Sondern das, was sich bewährt hat. Damit euer Tag rockt und nicht im Chaos versinkt, denn gute Vorbereitung ist alles.

Checkliste zum Heiraten im Winter

Damit bei eurer Winterhochzeit nichts schiefgeht, hakt bitte unbedingt diese Punkte ab:

  • Garderobe: Plant warme Accessoires fest ein (Stola, Jacke, feste Schuhe für das Shooting).
  • Lichtplanung: Paarshooting früher legen Es wird schnell dunkel. Das ist kein Drama, man muss es nur wissen.
  • Wärmequellen: Organisiert Decken oder Heizpilze für Raucherpausen draußen.
  • Notfall-Kit: Taschentücher (kalte Nasen laufen!), Handwärmer und Lippenbalsam.
  • Schlechtwetter-Option: Klärt mit der Location, wo wir Fotos machen, falls das Wetter uns Probleme bereitet.

Farben für eine Winterhochzeit

Winter heißt nicht Rot-Grün-Gold. Muss man mögen – muss man aber nicht. Denn es ist nicht automatisch Weihnachten und dies wird eure Hochzeit und keine Weihnachtsfeier. Traut euch an andere Paletten! Alles, was ruhig ist, funktioniert draußen besonders gut.

Tiefes Marineblau, Smaragdgrün, Gold oder kräftige Beeren-Töne wirken extrem edel. Eistöne wie Silber, Grau und Hellblau passen ebenfalls perfekt zu einer Hochzeit im November, Dezember oder Januar. Diese Farben harmonieren wunderbar mit der oft etwas entsättigten Natur draußen. Schaut euch für Farbinspirationen doch einfach mal bei Pinterest um, da gibt es endlose Moodboards.

Outfits: Bitte friert nicht für Fotos

Liebe Bräute, bitte friert nicht für die Schönheit! Es gibt unfassbar coole Brautkleider mit langen Ärmeln, oder ihr kombiniert das Kleid mit einem wärmenden Poncho, einem grob gestrickten Cardigan oder gar einer Lederjacke. Es ist alles erlaubt.

Bei einer Standesamt-Hochzeit im Winter sehe ich oft tolle Hosenanzüge oder Jumpsuits aus festem Stoff. Und für das Shooting im Schnee: Zieht euch dicke Stiefel und Wollstrümpfe an. Unter dem langen Kleid sieht das niemand, aber ihr bleibt entspannt und bekommt keine blauen Lippen.
Und fürs Shooting im Schnee: Zieht euch warm an. Punkt. Entspannte Menschen sehen immer besser aus als frierende.

Feierliches Ambiente mit Kerzen

Da das Tageslicht bei einer Hochzeit im Winter begrenzt ist, bauen wir uns unser eigenes Licht. Kerzen, Lichterketten und Fackeln sind eure besten Freunde. Sie sorgen nicht nur für Romantik, sondern geben den Fotos im Innenraum eine warme, weiche Stimmung.

Wir Fotografen aus der Event- und Hochzeitsfotografie empfehlen gerne indirektes, warmes Licht. Es schmeichelt dem Teint und erzeugt auf Fotos eine Tiefe, die mit Blitzlicht allein schwer zu erreichen ist.

Winterhochzeit & Fotos: mein wichtigster Punkt

Jetzt kommt mein Lieblingsteil. Obwohl ich den Winter nicht mag: das Licht ist einfach toll! Die Sonne steht tief, was für weiche Schatten und ein goldenes Leuchten sorgt (wenn sie denn scheint).

Bei einer Winterhochzeit können wir mit dem Atem in der kalten Luft spielen, Schneeflocken als Bokeh nutzen oder den Kontrast zwischen der kargen Landschaft und eurer festlichen Kleidung herausarbeiten. Im Winter entsteht Nähe ganz von allein. Ihr haltet euch fest. Ihr bleibt stehen. Ihr seid miteinander beschäftigt – nicht mit mir. Und genau dann entstehen die Bilder, die bleiben. Nicht perfekt. Aber ehrlich. Echte Emotionen wärmen (und strahlen) am besten.

Bei einer Winterhochzeit geht es mir nicht um perfekte Posen. Ich möchte eure Liebesgeschichte sichtbar machen, genauso, wie sie sich für euch anfühlt. Mit Nähe, echten Momenten und Bildern, die euch widerspiegeln.

Fazit: Winterhochzeit ist nichts für jeden – aber vielleicht genau für euch

Ihr seht, eine Winterhochzeit bietet Chancen, die ihr im Sommer so nicht habt. Ihr bekommt Bilder mit Charakter. Und keine Angst, ich sorge schon dafür, dass wir beim Shooting Spaß haben.

Winterhochzeit in Koblenz, Eifel & Umgebung

Egal ob Koblenz, Westerwald, Eifel oder Rhein – ich begleite eure Winterhochzeit genauso, wie sie ist. Unaufgeregt. Mit Plan. Und mit dem Blick für das, was zwischen euch passiert.

Wenn ihr Lust habt, lernen wir uns kennen. Auf einen Kaffee, ein Bier oder per Call. Und schauen, ob wir zusammenpassen.

Sendet mir einfach eine Anfrage über mein Kontaktformular. Alles Weitere klären wir in Ruhe.

Cheers,
Lena 

Häufige Fragen zur Winterhochzeit

Was machen wir, wenn es regnet, statt zu schneien?

Kein Stress. Pfützen und grauer Himmel können extrem dramatisch und cool aussehen. Wir nutzen Regenschirme als Requisiten oder suchen uns coole Indoor-Spots.

Ist es für Fotos nicht zu dunkel?

Dafür habt ihr mich. Ich kenne mein Equipment und weiß, wie ich mit wenig Licht optimal umgehe. Wir nutzen die schönsten Stunden des Tages für die wichtigsten Portraits.

Ist eine Hochzeit an Weihnachten teurer?

Tatsächlich oft das Gegenteil, außer direkt an den Feiertagen. Viele Locations bieten „Winter-Specials“ an. Fragt einfach nach.

Lena beim fotografieren eines Shootings
Über Lena

Als Fotografin für Hochzeiten und Lovestories zählen für die authentischen Momente: die stillen, die wilden, die leisen und die laut lachenden. Ich liebe natürliche, ungestellte Bilder, die eure Gefühle genau so zeigen, wie sie sind – echt, ehrlich, ungekünstelt.

Möchtest auch du die kleinen und großen Augenblicke, die dein Leben besonders macht einfangen?

Dann lass uns gemeinsam den perfekten Ort dafür finden.

Lena - Fotografin aus der Pellenz - lehnt mit ihrer Kamera in der Hand an eine Wand