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für eure Liebe - festgehalten in Bildern

Baby hebt seine Füße

Inhaltsverzeichnis

Die perfekten Requisiten und Outfits für Neugeborenenfotografie

(Spoiler: Ihr habt alles schon da.)

Die perfekten Requisiten für euer Babyshooting? Die liegen zu 100 % irgendwo bei euch rum. Das perfekte Outfit für euch Eltern? Ist vermutlich das Teil, das ihr seit Tagen tragt und nicht mehr ausziehen wollt.

Klingt zu easy? I know! Aber wenn es um Neugeborenenfotografie geht, wollen wir genau das: keinen Pinterest-Zirkus, kein durchgestyltes Set, keine zwanzig Teile in exakt aufeinander abgestimmten Farbtönen. Stattdessen: Euer Leben, wie es gerade ist. Mit Spucktüchern überm Sofa und einem Wäscheberg in der Ecke, der definitiv nicht als Dekoration gedacht war. 

Wenn mich Eltern fragen, was sie für ein Neugeborenenshooting kaufen sollen, ist meine Antwort praktisch immer: Nichts. Hauptsache, ihr seid voll und ganz dabei. Das reicht für magische Fotos.

Euer Baby-Fotobuch: hautnah und unverfälscht

Wer kennt sie nicht, die Klischee-Studioaufnahmen der Neugeborenenfotografie? Mit Körbchen, Haarbändern und perfekt zusammengestellten Outfits. Kann man machen. Aber authentisch ist eben anders. Was die meisten Eltern sich eigentlich wünschen, sind Bilder, die zeigen, wie sich diese Zeit angefühlt hat.

  • Wie klein dieses Wesen war.
  • Wie zu Tode erschöpft ihr wart.
  • Wie intensiv ihr diese Zeit erlebt habt. 

Ein Baby-Fotobuch soll die kleinen Momente zeigen – winzige Finger, die euren Daumen umklammern. Der Kopf auf Papas Brust, während Papa selbst kurz wegknickt. Die Geschwister, die das Baby an den Füßen kitzeln. Die Mama, die auf dem Sofa stillt. Da ist unglaublich viel Connection spürbar. Das sind keine Momente, die man plant. Und das ist gut so. 

Natürliche Babyfotos altern besser. Keine Trends, keine Farben, bei denen man sich zehn Jahre später fragt, was das eigentlich sollte. Eure Bilder funktionieren auch in zwanzig Jahren noch. Denn sie zeigen, wie es wirklich war. Wenn euer Baby beim Shooting schreit, gehört das dazu. Wenn es gähnt, zappelt oder beim Stillen einschläft – wunderbar. In ein paar Jahren werdet ihr die Bilder durchsehen und euch erinnern, wie intensiv, wild, anstrengend und einzigartig diese Zeit war.

Noch ein Tipp: Ihr müsst nicht alles ausdrucken. Ein kleines Fotobuch in den Händen zu halten, ist einfach besonders. Aber digitale Bilder funktionieren ebenfalls super und lassen sich wunderbar mit Familie und Freunden teilen.

Was gute Neugeborenenfotografie ausmacht

Bei den schönsten Fotos kommt es nicht auf die Requisiten an. Oder die Outfits. Oder das perfekte Licht. Sondern sie zeigen, wie ihr euch nah seid. Euer Lachen. Den Blick zwischen euch, wenn ihr mal wieder einen Zwischenfall klären müsst. Die Mischung aus Erschöpfung und Glück.

Ich habe keinen Bock auf gewollte Posen. Ich begleite euch lieber einfach für ein paar Stunden, und beobachte. Und knipse dann die special moments, in denen ihr ganz beieinander seid, mich für einen Moment komplett vergessen habt. 

Ich bitte euch garantiert nie um ein erzwungenes Grinsen oder irgendeine Performance.

Wie es euch gefällt: eure Lieblingsoutfits für die Babyfotos

Für euch Eltern

Ihr müsst nichts Neues kaufen. Echt nicht. Ihr sollt euch beim Neugeborenenshooting nicht ständig fragen, ob das Shirt richtig sitzt oder die Hose irgendwo zwickt. Tragt das, worin ihr euch wohlfühlt. Ein Teil, das weich ist, eingetragen, das sich einfach nice anfühlt.

  • Weiche Stoffe funktionieren besser als alles Steife
  • Neutrale Farben sind kein Zwang, sorgen aber für wenig Ablenkung
  • Stillfreundliche Oberteile können euch bei der Neugeborenenfotografie das Leben leichter machen

Macht euch keine Sorgen darüber, wie ihr ausseht. Euer Lachen, eure Müdigkeit und die kleinen, liebevollen Gesten machen die Bilder besonders. Kein Zahnpasta-Lächeln nötig.

Was euer Baby trägt

Gerade bei Neugeborenen lohnt sich der Blick aufs Material. Baumwolle, Musselin, oder Wolle und Seide sehen auf Fotos gut aus, sind aber vor allem mega bequem. Sachen, die kratzen, rascheln oder steif sind, machen Babys oft unruhig – das sieht man ihnen dann natürlich sofort an. 

Aber Regeln gibt’s keine. Der Body von Oma? Super. Der schlichte weiße Strampler? Perfekt. Nur Windel? Auch mega.

Bei den ganz Kleinen kann zuviel Kleidung leicht ablenken. Aber wenn ihr’s farbig mögt oder ein bestimmtes Teil liebt – go for it. Die Bilder sind für euch, und euch sollen sie am allerbesten gefallen.

Geschwister

Die großen Geschwister dürfen ebenfalls ganz sie selbst sein. Im Lieblingsshirt, Superheldenpulli oder Prinzessinnenkleid – alles, was sie happy macht, ist erlaubt. Wie wir alle fühlen sich größere Geschwister ebenfalls in vertrauter Kleidung lockerer. 

Vorbereitung + Spontanität = Spaß und tolle Babybilder

Zu viel Vorbereitung macht steif. Ein bisschen was kann aber helfen. Was ihr tun könnt: 

  • Überlegt grob, was ihr wichtig findet: Familie, Details, Nähe, Unsinn
  • Sucht euch Bereiche aus, in denen ihr gerne Fotos hättet – ihr müsst sie nicht perfekt aufräumen
  • Bereitet euer Baby vor – satt und möglichst erholt ist das Shooting leichter

Und last but not least: LOSLASSEN. Wir lassen Raum für Spontanität, Zwischenfälle, Ungeplantes. 

Eigene Requisiten & ganz natürliche Babyfotos

Ich liebe Menschen und Dinge mit Persönlichkeit. Die Decke, die schon hundertmal gewaschen wurde. Das selbstgemachte Mobile überm Bett. Den Sessel, in dem ihr nachts stillt. Und das Kuscheltier, mit dem bereits Mama aufgewachsen ist, darf auch mit aufs Foto. Sie zeigen die Story eurer Familie. Gekaufte Props können das nicht. Wir können liebend gerne alles einbauen, was euch wichtig ist. Es muss ja nicht gleich ein Deko-Overkill werden.

Wir brauchen übrigens keine fancy Locations. Die geilsten Bilder entstehen so:

  • Baby zwischen euch im Bett, Morgenlicht
  • Papa mit Baby kuschelnd im Sessel
  • Mama beim Stillen am Fenster
  • Geschwister, die das Baby vorsichtig anfassen
  • Winzige Details eurer Berührungen und Blicke

Ach ja: Sicherheit geht immer vor. Egal was wir machen, es soll sanft fürs Baby sein – nichts, was stresst. Sonst wird’s unbequem für alle. Ihr solltet nie um der Optik willen, an einer Situation festhalten. Ready für echte Babyfotos, die eure Familie so zeigen, wie sie ist? Super, dann schreibt mir einfach!

FAQs – Eure Fragen

Brauche ich extra Requisiten für ein Neugeborenenshooting?

Nope. Ihr könnt Sachen bereitlegen, die euch wichtig sind – aber so richtig wichtig seid nur ihr und das Baby. Eure Zeit und gute Laune sind mehr wert als alle Requisiten der Welt.

Wie lange dauert ein Shooting mit Baby? 

Etwa anderthalb bis drei Stunden. Wir nehmen uns Zeit für Pause, Kuscheln und spontane Unterbrechungen.

Was, wenn mein Baby schreit oder zappelt?

Alles gut. Genau das gehört zu echten Momenten und kann für denkwürdige Erinnerungen in eurem Fotoalbum sorgen.

Was, wenn wir auch Schwangerschaftsfotos machen wollen?

Top! Bei mir gibt’s Schwangerschafts- und Babyshooting als Paket. So wird’s beim Neugeborenenshooting noch entspannter, weil wir uns schon kennen.

Wie läuft die Nachbearbeitung ab?

Ich bearbeite die Bilder geschmackvoll. Authentizität hat für mich Priorität, also keine Sorge – ihr werdet euch in den Fotos komplett wiedererkennen.

Lena beim fotografieren eines Shootings
Über Lena

Als Fotografin für Hochzeiten und Lovestories zählen für die authentischen Momente: die stillen, die wilden, die leisen und die laut lachenden. Ich liebe natürliche, ungestellte Bilder, die eure Gefühle genau so zeigen, wie sie sind – echt, ehrlich, ungekünstelt.

Möchtest auch du die kleinen und großen Augenblicke, die dein Leben besonders macht einfangen?

Dann lass uns gemeinsam den perfekten Ort dafür finden.

Lena - Fotografin aus der Pellenz - lehnt mit ihrer Kamera in der Hand an eine Wand