Wer von euch steht morgens vor dem Spiegel, wirft sich in Pose und denkt: „Mensch, heute bin ich aber mal wieder richtig fotogen“? Wahrscheinlich kaum jemand! Die meisten von uns fühlen sich vor einer Kamera erst mal ungefähr so wohl wie ein Pinguin in der Wüste.
Engagement-Photos halten diese ganz besondere Zeit fest – die Aufregung vor der Hochzeit, das Zwischen-drin-Sein. Und sie nehmen ein bisschen von der Nervosität raus, damit ihr am Hochzeitstag wenigstens nicht wegen der Fotos gestresst sein müsst.
Warum eigentlich Verlobungsbilder?
„Brauchen wir das echt? Wir haben doch schon zigtausend Selfies.“ Klar habt ihr die. Aber ein Shooting mit einer Fotografin ist eine ganz andere Hausnummer. Ja, die Qualität ist besser. Aber vor allem fühlen sich die Bilder anders an. Echter. Näher. Mehr ihr.
Einen Termin zu vereinbaren, um eure Zeit einzufangen, ist aufregend. Aber es fühlt sich auch strange an, plötzlich direkt in die Linse einer Fremden zu starren. Das Lächeln fühlt sich hölzern an, die Hände sind im Weg, und plötzlich glaubt ihr, euer Gesicht sei eine Zumutung für die Welt. Spoiler: Garantiert nicht. Aber es braucht eben einen Moment, bis man es echt glaubt. Bei den Engagement-Photos gewöhnt ihr euch an die Linse. An die Situation. Und daran, dass da jemand ist, der euch anschaut – und zwar mit liebevollem Blick.
Lasst uns einander beschnuppern!
Ich hab’ keinen Bock darauf, für euch irgendeine Fremde zu sein, die am Hochzeitstag plötzlich bei euch im Schlafzimmer steht, während ihr euch ins Kleid oder den Anzug werft. Ich will für euch die Lena sein, mit der ihr schon im Matsch gestanden, ein Bier getrunken oder über einen schlechten Witz gelacht habt.
Während wir Engagement-Photos schießen, schaffen wir gemeinsame Erinnerungen und bauen eine Verbindung auf. Ihr lernt mich abseits vom Hochzeitstagtrubel in Ruhe kennen und merkt, dass die Kamera eigentlich gar nicht schlimm ist. Wir verstehen, wie wir ticken. Ich lerne, in welchen Momenten ihr besonders präsent, ganz authentisch „ihr“ seid. Manche Paare erfahren beim Shooting, wie unterschiedlich Nähe aussehen kann. Mal laut und albern, mal ganz still. Beides darf nebeneinander existieren. Ihr habt Ideen im Kopf, die sich nicht in Posen pressen lassen? Gut. Genau die mag ich.
Schaut euch doch mal meine Hochzeitsfotos an, um ein Feeling für meinen Stil zu bekommen.
Die beste Vorbereitung für wunderschöne Engagement-Photos
Zur Vorbereitung auf euer Verlobungsshooting müsst ihr nicht durch Posen auf Instagram scrollen (ehrlich, bitte tut das nicht, es sieht nur gestellt aus). Denkt lieber darüber nach, was euch wichtig ist und wer ihr wirklich seid: individuell und als Paar. Wer seid ihr, wenn keiner hinschaut? Genau das interessiert mich. Welche Seite eurer Liebe wollt ihr einfangen? Seid ihr das Paar, das ständig Blödsinn macht, oder seid ihr ruhige Genießer, die sich minutenlang in einer Umarmung verlieren können? Egal wer ihr seid, es ist goldrichtig. Und genau so möchte ich euch am Allerliebsten sehen. Das erdet. Und nimmt Druck raus.
Outfits, die euch happy machen
Kleiner Tipp: Zieht nichts an, worin ihr euch verkleidet fühlt. Wenn ihr sonst nie High Heels oder Krawatte tragt, ist jetzt nicht der Moment damit anzufangen. Die Anspannung (oder Worst Case: den Schmerz) sieht man euch im Gesicht an. Zieht euch Kleidung an, in der ihr euch schön, aber auch uneingeschränkt wohlfühlt. Wir wollen uns bewegen. Sitzen. Kuscheln. Und zwar ohne zu verkrampfen.
Locations testen, ohne Stress und Gedöns
Ein großes Plus beim Verlobungsshooting: Wir haben unendlich viel Zeit (na ja, fast). Jedenfalls mehr Zeit als am eng getakteten Hochzeitstag, an dem es manchmal eine Herausforderung ist, 30 Minuten Ruhe für das Paarshooting zu finden. Diesen Druck haben wir hier nicht.
Wenn ihr eine Location im Kopf habt, euch aber nicht absolut sicher seid, ob sie sich auf Fotos gut macht, ist jetzt der beste Moment, das auszuprobieren. Ihr könnt ebenfalls testen, wie es sich für euch anfühlt, mit Passanten um euch herum zu shooten.
Und: Am Hochzeitstag ist das Kleid den meisten Bräuten heilig. Da überlegt man viermal, ob man sich wirklich ins hohe Gras setzen möchte. Beim Verlobungsshooting geht’s gerne mal lockerer zu, mit Klettereinlagen über Zäune, Trips an den See oder durch den Wald. Die Lockerheit, die ihr euch hier, zusammen mit mir und meiner Kamera, angewöhnt, könnt ihr später mit in euren großen Tag nehmen.
Eure Lovestory, entspannt und intim: Verlobungsbilder zuhause
Manche Paare sagen: „Lena, draußen im Park, das sind einfach nicht wir”. Cool, dann bleiben wir doch einfach da, wo ihr euch am wohlsten fühlt: In den eigenen vier Wänden. Ein Homeshooting zur Verlobung ist mega intim und besonders. Zuhause fallen die Masken bei den meisten am schnellsten. Wir machen Bilder bei gemeinsamen Snackeinheiten, auf dem Sofa oder beim Musik hören. Das ist euer echtes Leben, deshalb fühlt es sich so gut an (und sieht auf Fotos einfach schön gemütlich aus).
So ein Shooting bei euch zu Hause bereitet euch perfekt auf die Hochzeitsreportage vor. Ihr lernt, mich und meine Kamera auszublenden, während ihr einfach miteinander seid. Das sorgt später für die emotionalen Reportage-Bilder, die nicht gestellt wirken, sondern wie ein heimlicher Blick durchs Schlüsselloch auf euer Glück.
Bereit für eure Generalprobe?
Verlobungsfotos nehmen euch die Angst vor dem Unbekannten. Stattdessen ist da Platz für Vorfreude: Wenn ich bei eurer Hochzeit auftauche, haben wir schon eine Connection. Und ich weiß auch genau, wie ich eure natürlichsten Momente erwische.
Ready? Dann geht’s hier los. Ich freue mich von euch zu hören!
Eure Fragen zu Engagement-Photos
Es kommen immer mal wieder ein paar Klassiker auf den Tisch, die ich euch hier kurz und knackig beantworte:
Was passiert, wenn es regnet?
Dann tanzen wir im Regen! Oder wir verschieben es, wenn es euch zu nass wird. Aber ein bisschen Grau am Himmel zaubert oft ein wunderbar weiches Licht.
Wofür können wir die Bilder nutzen?
Abgesehen davon, dass sie eine tolle Erinnerung für euch sind: Perfekt für die Save-the-Date-Karten!
Wie lange dauert ein Engagement-Shooting?
Meistens sind wir circa ein bis zwei Stunden unterwegs. Das ist genug Zeit für euch, mit der Kamera warm zu werden, ohne ins Energietief zu rutschen.

